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Rund um die Immobilie

Wir informieren Sie.

 

 

In der Welt der Immobilien gibt es ständig Veränderungen. Von Widerrufsrecht, über Bestellerprinzip und Vermieterbescheinigung bis hin zu Schönheitreparaturen - Wir halten Sie auf dem Laufenden.

§§§ VERMIETERBESCHEINIGUNG

30.10.2015 - §19 Bundesmeldegesetz

Ab dem 01.11.2015 wird gem. §19 des Bundesmeldegesetzes die Vermieterbescheinigung Pflicht.

Das bedeutet, dass der Vermieter dem Mieter den Einzug bzw. Auszug in und aus seiner Wohnung schriftlich bestätigen muss. Der Mieter muss dieses Schreiben bei der Ummeldung beim Einwohnermeldeamt innerhalb von 14 Tagen vorlegen. Andernfalls drohen Geldstrafen!

 

Eine solche Vermieterbescheinigung stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung!

§§§ MIETPREISBREMSE & BESTELLERPRINZIP

27.04.2015 - Mietpreisbremse und Bestellerprinzip treten zum 01. Juni 2015 in Kraft!

Im Bundesgesetzblatt wurde heute das Gesetz zur Mietpreisbremse und dem Bestellerprinzip offiziell verkündet. Das Gesetz tritt zum 1. Juni 2015 in Kraft. Für welche Gebiete und Bezirke die Mietpreisbremse gilt, müssen nun die einzelnen Bundesländer festlegen.

§§§ SCHÖNHEITSREPARATUREN

21.03.2015 - Der Bundesgerichtshof hat in einigen Fällen Grundsatzurteile gefällt:
 

- Mieter sind zu Schönheitsreparaturen in Ihrer Wohnung gesetzlich nicht verpflichtet. Allerdings kann im Mietvertrag vereinbart werden, dass Mieter diese Aufgabe übernehmen.

- Wurde dies vereinbart, muss der Mieter bestimmte Gebrauchsspuren beseitigen.
Dazu gehören all jene, die mit Farbe und Tapete beseitigt werden können. Dübellöcher müssen geschlossen werden.

Nicht dazu gehören Fußböden und Teppiche, die während der Mietzeit nicht beschädigt wurden. Abnutzungen und normale Gebrauchsspuren müssen nicht vom Mieter beseitigt werden, dies gilt auch für Fliesen in Bad und Küche.

 

- Mieter können nicht verpflichtet werden nach Auszug den Parkettboden abzuschleifen und zu versiegeln, dies fällt nicht unter die Rubrik Schönheitsreparaturen.

 

- Wird ein Parkettboden durch ein Haustier beschädigt, so haftet der Mieter.

 

- Ein Mieter darf die Farbe von Türen und Fenster innerhalb seiner Wohunung selbst bestimmen.

 

- Der Mieter muss Türen und Fenster von innen streichen, nicht aber von aussen. Dies gehört zu Instandhaltungsarbeiten, die dem Vermieter obliegen.

§§§ MIETPREISBREMSE

05.03.215 - Der Bundestag hat das Vorhaben der Bundesregierung, eine Mietpreisbremse einzuführen abgesegnet.

 

Wozu eine Mietpreisbremse?

Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in Ballungsgebieten oder sogenannten angespannten Wohnungsmärkten soll behoben werden und der Anstieg der Mietpreise soll begrenzt werden.

 

Was besagt die Mietpreisbremse?

Bei der Neuvermietung einer Immobilie darf der neue Mietpreis die ortsübliche Vergleichsmiete, welche sich an dem Mietspiegel der Stadt orientiert, nur noch um maximal 10 % übersteigen. Liegt die Vergleichsmiete beispielsweise bei 7,- € so darf der neue Mietpreis bei maximal 7,70 € liegen.

Anmerkung hierzu: Für Bensheim gibt es keinen offiziellen Mietspiegel! Somit orientiert

man sich an Vergleichsmieten oder einer Mietwertübersicht herausgegeben vom Amt für Bodenmanagement in Heppenheim. Diese Übersicht wird immer wieder aktualisiert und ist selbstverständlich kostenpflichtig!

 

Welche Ausnahmen gibt es?

Ausgenommen von der Mietpreisbremse sind Neubauten ab dem Oktober 2014 und

umfassend sanierte Immobilien, die erstmalig neu vermietet werden.

Ebenso ausgenommen sind neue Mieten, die sich an der Miete des Vormieters orientieren,

sollte diese über den 110 % liegen.

 

Rechtsfolgen bei zu viel gezahlter Miete

Der Vermieter muss dem Mieter zu viel gezahlte Miete zurückzahlen, dieser muss den

Vermieter aber zunächst gerügt haben. Der Vermieter ist verpflichtet dem Mieter Auskunft

über die Tatsachen zu machen, die zu der vereinbarten Miete geführt haben.

§§§ WIDERRUFSBELEHRUNG

13.06.2014 - Widerrufsrecht für Fernabsatzvertäge

 

Maklerverträge, die außerhalb der Geschäftsräume geschlossen werden, unterliegen dem Widerrufsrecht.

Seit dem 13.06.2014 gilt das neue Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge. Demnach ist jeder „außerhalb von Geschäftsräumen“, z. B. im Internet, per E-Mail, Telefon, Fax oder Brief, geschlossene Vertrag belehrungspflichtig und widerrufbar.